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Rosy retrospection

Dieses Phänomen bezieht sich auf unsere Tendenz, die Vergangenheit übermäßig positiver als die aktuelle Gegenwart zu beurteilen. Rosy Retrospection ist daher sehr eng mit dem Konzept der Nostalgie verbunden.

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Autoritätsbias

Dieser Bias bezieht sich auf unsere Tendenz, die Meinungen und Anweisungen einer Autoritätsperson als sehr bedeutend zu betrachten. Daher sind wir eher geneigt, diesen Anweisungen zu folgen. Aus diesem Grund setzen Fernsehwerbespots Ärzte ein, um das Überzeugungspotential einer Autoritätsperson anzusprechen.

In-Group-Bevorzugung oder In-Group-Out-Group-Bias

Dieser Bias beschreibt ein Muster der Bevorzugung von Mitgliedern der In-Group gegenüber Out-Group-Mitgliedern. Dies kann sich beispielsweise in der Bewertung anderer, in Einstellungsprozessen ausdrücken. Ein praktisches Beispiel wäre, dass Männer dazu neigen, lieber andere Männer als Frauen einzustellen.

Conformation Bias:

Dieser Bias erklärt die Tendenz, nach Informationen zu suchen und diese so zu interpretieren, dass sie bestehende Überzeugungen und Meinungen bestätigen. Menschen zeigen diese Tendenz, wenn sie Informationen selektiv sammeln oder sich daran erinnern oder wenn sie sie voreingenommen interpretieren. Der Effekt ist tendenziell stärker, wenn wir bereits ein gewünschtes Ergebnis vor Augen haben oder wenn es um emotional aufgeladene Probleme und Überzeugungen geht.

Bandwagon-Effekt

Dies ist ein Phänomen, bei dem die Akzeptanz von Überzeugungen, Meinungen und Ideen umso mehr zunimmt, je mehr sie bereits von anderen übernommen wurden. Mit anderen Worten, wenn wir zu der Überzeugung kommen, dass eine bestimmte Meinung sehr beliebt ist, neigen wir dazu, uns dieser Meinung anzuschließen, um Teil der „Gewinner“ zu sein. Dieses Phänomen kann beispielsweise für politische Parteien oder Kandidaten in einem Wahlkampf hilfreich sein.

Negativitätsbias

Dieser Effekt beschreibt die Vorstellung, dass negativere Dinge, selbst wenn sie gleich intensiv sind, einen größeren Einfluss auf unseren psychischen Zustand und unser Gedächtnis haben als neutrale oder positive Dinge. Wenn wir zum Beispiel zwanzig Komplimente und eine scharfe Kritik zu einer Aufgabe erhalten, bleibt die kritische Bemerkung mehr in unserem Gedächtnis und beeinflusst unsere Stimmung und Handlungen in höherem Maße als die Komplimente.

Hostile Media-Effekt

Dieser Effekt bezieht sich auf die Tendenz von Personen mit einer bereits bestehenden Einstellung zu einem Thema, die Berichterstattung in den Medien als gegen ihre/seine eigenen Ansichten und zugunsten des Standpunkts ihrer/seiner Antagonisten voreingenommen wahrzunehmen. Zum Beispiel neigen sowohl Republikaner*innen als auch Demokraten*innen dazu, die Mainstream-Medien so zu beschreiben, dass sie mehrheitlich gegen ihre politische Meinungen voreingenommen sind.

Picture superiority Effekt

Bilder werden oft eher in Erinnerung behalten als Worte und können dazu beitragen, dass Informationen unvergesslich werden. Der Effekt erklärt sich daraus, dass das menschliche Gedächtnis äußerst empfindlich auf die symbolische Modalität dieser Präsentation reagiert. Erklärungen für Picture superiority Effekt werden jedoch noch diskutiert.

Humor-Effekt

Dieser Effekt führt dazu, dass sich Menschen besser an Informationen erinnern, wenn diese mit Humor verknüpft wurde. Zum Beispiel könnte ein/e Lehrer*in Humor-Effekt verwenden, um den Schüler*innen zu helfen, ein bestimmtes Konzept zu lernen, indem er/sie dieses Konzept anhand einer lustigen Geschichte illustriert

Die Hypothese der gerechten Welt

Dieser Bias ist eine kognitive Verzerrung, bei der angenommen wird, dass die Handlungen einer Person mit moralisch fairen und angemessenen Konsequenzen beantwortet werden. Mit anderen Worten, diese Tendenz führt dazu, dass wir alltägliche Konsequenzen als Ergebnis einer höheren Kraft zuschreiben, die das moralische Gleichgewicht wiederherstellt. Dieser Glaube impliziert die Existenz von Gerechtigkeit und Stabilität.

Kognitive Verzerrungen, auch Biases sind ein Sammelbegriff für menschliche Verzerrungen in Bezug auf die Wahrnehmung, das Gedächtnis, und das Beurteilen von Sachverhalten.
Obwohl kognitive Verzerrungen meist auf der unbewussten Ebene bleiben, handelt es sich um systematische Verzerrungen.
Niemand kann sich davon befreien, kognitiven Biases ausgesetzt zu sein. Im Gegenteil, kognitive Biases sind Teil unseres täglichen Lebens und können sehr nützlich sein, da sie uns helfen, Informationen schnell abzurufen, mit überschüssigen Informationen umzugehen, unsere Wahrnehmungen zu strukturieren und Entscheidungen zu treffen. Es ist jedoch notwendig, sich dieser Verzerrungen bewusst zu sein, um unsere eigenen Handlungen, Erinnerungen und Entscheidungsprozesse zu verstehen und kritisch zu hinterfragen.

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